Umwelttechnik Umweltanalysen |
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| Staubmessung (PM10) | ||||
Unter Staub versteht man die in der Atmosphäre verteilten festen Teilchen. Die Staubpartikel haben keine einheitliche chemische Zusammensetzung und sind ein natürlicher Bestandteil der Luft. Durch anthropogene Aktivitäten wird die Staubbelastung der Atmosphäre direkt und indirekt erhöht. PM10 bezeichnet dabei Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner 10 µm, die aufgrund ihrer geringen Größe über die Atemwege tief in den menschlichen Körper eindringen können. Die Aktuellen Messwerte für Luftschadstoffe in Hessen finden Sie unter: HLUG |
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Feinstaubfilter im Vergleich mit Leerfilter nach 96 h Messung an einer stark befahrenen Straße [Quelle: Pihan/Sprenger] |
[Quelle: Umwelt Bundes Amt] |
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| Formaldehyd | ||||
Formaldehyd ist ein giftiges, farbloses mit stechendem Geruch behaftetes Gas. Die wässrige Lösung von Formaldehyd ist unter den Namen Formalin im Handel und kommt vielseitig zur Anwendung. Besonders im Hausbau stellt dies ein Problem dar, da beispielsweise Teppichböden, Wandverkleidungen und Hölzer mit Formalin behandelt werden und Formaldehyd ausgasen kann. Formaldehyd steht im Verdacht krebserregend zu sein und kann in geringen Konzentrationen zu Reizungen von Augen und Haut führen. |
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| Radon | ||||
Aus dem Erdboden gelangt Radon in die Atmosphäre, kann sich aber auch durch Gebäudeunterseiten (z.B. Kellerboden) in Innenräumen sammeln und sich dort aufkonzentrieren. Aus Untersuchungen des Bundesamts für Strahlenschutz geht hervor, dass die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebs in Deutschland (nach dem Rauchen) die Strahlenexposition durch Radon ist. |
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Radonkonzentrationskarte [Quelle: Bundesamt für Stahlenschutz] |
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Lärm |
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"Lärm ist jede Art von Schall, insbesondere von großer Intensität, durch den Menschen gestört, belästigt oder gar gesundheitlich geschädigt werden." Aus dieser Definition geht hervor, dass Lärm ein subjektiver Begriff ist. So ist es von Person zu Person unterschiedlich, ob bestimmte (Umgebungs-) Geräusche als unangenehm störend und deshalb als Lärm empfunden werden, da nicht nur der Schalldruck (Lautstärke) sondern auch soziopsychologische Empfindungen maßgebend sind. Gerade in Ballungsgebieten ist es von großer Bedeutung, den Schallpegel messtechnisch zu erfassen und bei Überschreitung der Grenzwerte Gegenmaßnahmen (z. B. Lärmschutzwände, Geschwindigkeitsbegrenzungen) einzuleiten. |
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| Auswirkungen von Lärmbelastungen • Schädigung des Innenohrs • vegetative Reaktionen: |
Daraus resultierend können u.a. auftreten • Schlafstörungen • Konzentrationsmangel • verminderte Leistungsfähigkeit |
Schallpegelskala verschiedener Geräuschquellen [Quelle: Steinbruchs-Berufsgenossenschaft] |
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| • Beschleunigung der Herzfrequenz • Erhöhung des Blutdrucks • Erhöhung des Stoffwechsels |
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